Mitfahrgelegenheiten, Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, Verwendung schadstoffärmerer Kraftstoffe, Fortbewegung mit dem Fahrrad… dies alles sind kleine Gesten, die jedoch von großem Vorteil für die Umwelt sind und die Lebensqualität verbessern.
Um sich in der Provinzhauptstadt Málaga fortzubewegen, lässt man das Auto am besten stehen und genießt die Stadt in Ruhe. Ein großer Teil des historischen Stadtkerns ist Fußgängerzone. Wer erschöpft ist oder wem die Strecke zu lang ist, kann auch eine der zweiundvierzig städtischen Buslinien nutzen. Drei von ihnen sind für Nachtbusse reserviert, einige weitere bieten Rundfahrten und zwei weitere Sightseeing-Touren an. Es muss darauf hingewiesen werden, dass mehr als die Hälfte der Omnibusse der Flotte der Empresa Malagueña de Transportes mit Biodiesel betrieben werden.
Natürliche „Brennstoffe“ nutzt auch derjenige, der auf ein Verkehrsmittel aus vergangenen Zeiten zurückgreift, das besonders bei Nostalgikern und Romantikern beliebt ist: die Pferdekutsche, in der man im Trab die bedeutendsten Gebäude und schönsten Ecken der Hauptstadt der Costa del Sol entdecken kann.
Lustig, neuartig und vor allen Dingen nicht umweltschädlich sind die Segway-Elektroroller und die Fahrradtaxis. Innovative Unternehmen schlagen verschiedene Routen vor, auf denen man ganz unterschiedliche Facetten der Stadt kennenlernen kann. Sie gehen auch gern auf Vorschläge des Kunden ein und stellen ihm eine maßgeschneiderte Route zusammen.
Wer sich ganz frei bewegen möchte und über kein eigenes Fahrrad verfügt, kann Freizeiträder auch ausleihen. Stadtverwaltungen und private Unternehmen haben Verleihstationen eingerichtet, die von Touristen und Einheimischen, die sich auf diese Weise fortbewegen wollen, gleichermaßen gut angenommen wurden.
Sich fortbewegen, Neues entdecken und genießen ohne Abgase…